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Musikprüfungen (Associated Board of the Royal School of Music "ABRSM" aus England) jährlich in unserer Musikschule.
Die Musikprüfungen des ABRSM werden für mehr als 35 Instrumente und Gesang sowie Musiktheorie und - praxis angeboten und in verschiedenen Leistungsstufen bewertet. Ab Schuljahr 2008/2009 bieten wir diese weltweit anerkannte Musik-Prüfung an, die jedes Jahr in über 90 Länder mehr als 600.000 Kandidatinnen und Kandidaten absolvieren.
Ziel dieses Konzeptes ist, den Musikschülern die Möglichkeit zu geben, ihre Fortschritte auf musikalischem Gebiet an einem internationalen Standard zu messen. Dies geschieht mittels einer Reihe von Prüfungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die die Schüler ablegen und sich entsprechend zertifizieren können.
Für Anfänger gibt es einen vorbereitenden Test. Danach folgen in gewissen zeitlichen Abständen 8 Prüfungen mit jeweils unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Es besteht keine Notwendigkeit, die Prüfungen sofort komplett oder der Reihe nach abzulegen. Jeder Musikschüler kann mir den Prüfungen beginnen, die seinen praktischen Fähigkeiten und seinen musiktheoretischen Kenntnissen entspricht.
Eine Ausnahme gibt es allerdings:
Wer den praktischen Teil der Prüfungen 6, 7 oder 8 ablegen möchte, muß vorher den theoretischen (schriftlichen) Teil und praktischen Teil der Prüfung 5 bestanden haben.
Weltweit anerkannte Diplome
Für erfahrenere Musiker gibt es eine Reihe von Prüfungen, die mit einem Diplom abschließen. Diese weltweit anerkannten Diplome sind vor allem bei Berufsmusikern sehr beliebt. Die Prüfungen/Diplome können in 3 unterschiedlichen Stufen abgelegt werden:
DipABRSM
(Diploma of the Associated Board of the Royal Schools of Music)
LRSM
(Licentiate of the Royal Schools of Music)
FRSM
(Fellowship of the Royal Schools of Music)
Wer diese Diplome abgelegt hat, kann sich anschließend auf einen der 3 Fachbereiche Berufsmusik, Musikpädagogik oder Dirigieren spezialisieren.
Die Prüfungen finden im März/April 2009 statt.
In den meisten Kindergärten und Musikschulen werden Kinder bereits spielerisch an Gesang, Orffsche Instrumente, Malen, Tanzen etc. herangeführt. Etwas spezifischer ist dann schon die Musikalische Früherziehung. Auch unsere Musikschule führte seit 2004 solche Kleingruppen durch.
BekanntAllerdings mussten wir feststellen, dass jedoch solche musikalische Früherziehungsgruppen nicht wirklich prägende musikalische Spuren hinterlassen.
Wir finden eine individuelle Förderung der Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren überzeugender. Deshalb bieten wir ab neuen Schuljahr 2008 /2009 keine „Kindergruppen“ mehr an, sondern Individuelle Musikalische Früherziehung.
Der Unterricht dauert 30 Min. und kostet im Monat 50€.
Wir gehen auf das einzelne Kind, seine Bedürfnisse, seine Begabung und vor allem seinen jeweiligen Entwicklungsstand spezifisch ein. Bekanntlich sind in diesem Alter sogar Entwicklungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen signifikant.
In unserer Individuellen Musikalischen Früherziehung werden Begabungen und besondere instrumentale Neigungen schnell erkannt, die jeweilige Orientierung kann rasch gefördert werden und der Übergang zum anschließenden Instrumentalunterricht ist fließend, da das Kind die Einzelstunden schon gewohnt ist.
Selbstverständlich entsprechen die Lerninhalte in der Individuellen Musikalischen Früherziehung der elementaren musikalischen Grundausbildung:
Rhythmus, Gesang, Noten lesen, instrumentaler Ausdruck, Gehörbildung, Musik und Bewegung, Musik und Gefühl und vieles mehr.
In aller erster Linie jedoch, wird den kleinen Menschen Freude und Spaß an Musik und am Musik machen vermittelt.
Ab jetzt ist es "offiziell", unser nächstes Herbskonzert wird das Thema "Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi haben.
Das Stück wird von 14 Schülern vorgetragen. Im zweiten Teil des Konzerts spielen und singen Kinder Werke von anderen Komponisten.
Liebe Eltern, liebe Kinder!
Ab dem nächsten Schuljahr 2008/2009 findet immer eine Vorauswahl eine Woche vor dem geplanten Kinderkonzert statt.
Diese Vorauswahl hat viele Gründe:
- Sie dient in erster Linie als Generalprobe vor dem Konzert, um alle Abläufe zu proben und ggf. mit Moderation zu vereinen.
- Die Kinder haben die Möglichkeit vor einem kleinem Publikum ( Lehrer, Schüler, Eltern) vorzuspielen und dann die ggf. entstandene Fehler noch innerhalb der letzten Woche vor dem Konzert zu korrigieren.
- Die Dauer des Konzertes kann dadurch genauer berechnet und die Auswahl der Stücke besser von allen Lehrer begutachtet werden.
- Außerdem wird in kleinen Gruppen (5-10 Kinder) eine Lehrerin mit den Kinder Entspannungsübungen machen, die gezielt zur Stressabbau und Lampenfieberbekämpfung führen.
Dadurch werden die Kinder mit den Stresssituationen, wie Konzertauftritte, bevorstehende Klassenarbeiten oder Vorträge leichter fertig. Sie werden lernen mit ihren natürlichen Ängsten besser umzugehen und sich beim Konzertauftritt zu entspannen, wodurch sie mehr Spaß an der ganzen Sachen haben werden.
Wir möchten folgendes dadurch erreichen:
- Kindern die Angst vor dem Auftritt zu nehmen.
- Die Qualität, Durchführung und Dauer der Konzerte zu verbessern.
Der Ablauf des Vorauswahltages:
Kinder werden in kleinen Gruppen ( 5 bis 8 Kinder) zu einer bestimmeten Uhrzeit gebeten in die Musikschule zu kommen an einem Samstag. Sie werden ihre Konzertstücke in großem Raum vortragen und den anderen in der jeweiligen Gruppe zuhören ( Dauer ca. 20 Min.), anschließend wird eine Besprechung stattfinden, und der kleine Entspannungskurs (Dauer ca. 10. Min). (Der Entspannungskurs ist kostenlos für Sie.)
Diese Vorauswahl, die rechtzeitig bekannt gegeben wird, ist obligatorisch für alle Kinder, die beim Konzert mitmachen wollen.
Bei nicht Erscheinen kann die Teilnahme am Konzert nicht gewährleistet werden.
Alle Musiklehrer kennen folgende Situation: ein Schüler kommt zum Unterricht, setzt sich ans Instrument und fängt erst an zu husten, oder sich die Nase zu putzen. Die Eltern sehen das besorgte Gesicht des Lehrers und versichern sofort, dass es "nur ein einfache Erkältung" sei, oder "das ist nur eine Allergie".
Ich habe noch nie gehört, dass jemand freiwillig zugegeben hat, dass sein Kind eine Grippe hätte, Windpocken, Röteln, oder sonstige ansteckende Krankheit.
Sicherlich haben einige Kinder "nur" eine Erkältung, aber ein Musiklehrer ist kein Facharzt und kann nicht fachmännisch feststellen, ob diese Krankheit ansteckend ist, oder nicht.
Ein selbständig arbeitender Musiklehrer kann es sich einfach nicht leisten ein paar Tage, oder gar eine Woche krank zu sein, denn er hat dann in der Woche danach anstatt 40 Arbeitsstunden gleich doppelt so viel: nämlich 80 Arbeitsstunden, oder er erleidet große finanzielle Verluste. Andere, gesunde Schüler müssen auf den Unterricht verzichten. Deshalb reagieren alle Musiklehrer sehr sensibel, wenn die Eltern zum Unterricht ein krankes Kind schicken.
Als Musiklehrer hat man meistens ein sehr direktes Kontakt mit dem Kind, man sitzt dicht neben dem Schüler, kleine Kinder husten öfter unkontrolliert ins Gesicht, machen den Mund nicht zu, die Viren fliegen durch die Luft und damit besteht die Gefahr angesteckt zu werden nicht nur für den Lehrer, sonder für alle nachfolgende Schüler. Es besteht keine Möglichkeit sich im Unterricht zu distanzieren, oder eine Schutzmaske zu tragen, wie im Krankenhaus es üblich ist.
Aber das Wichtigste ist natürlich, dass ein krankes Kind nicht ins Unterrichtzimmer, sondern ins Bett gehört.
Hier einige Anmerkungen, warum auch ein "einfacher" Husten oder Schnupfen störend ist: durch ständiges Husten ist ein normales Spielen oder gar Singen nicht möglich, durch den Schnupfen verstopfte Ohren empfinden den Klang eines Instrumentes auf eine unangenehme Art. Oft leidet die Konzentration und der Schüler ist müde und nicht bereit etwas zu lernen. Erschwertes Atmen durch den Schnupfen und ständig laufende Nase stört noch mehr beim Spielen, als Husten. Wenn ein Kind dann noch Fieber hat, ist es richtig gefährlich ein Instrument zu spielen oder zu singen. Als Fazit kann man sagen, dass so ein Unterricht nicht qualitativ verläuft und nichts bringt. Oft wollen die Kinder danach nicht mehr zum Unterricht, weil sie damit schlechtes Fühlen, und große Anstrengung in Verbindung bringen.
Erlauben Sie niemals einem kranken Kind, Klavier zu üben, selbst einfache Stücke, wegen des Risikos die Krankheit zu verschlimmern und von Hirnschädigungen, falls durch das Klavierspielen das Fieber stark ansteigt.
Wir freuen uns immer auf unsere Schüler, die gesund, mit Freude und guter Laune ins Unterricht kommen.
Wir bitte Sie für das Erhalt der Gesundheit ihres Kindes und ihres Musiklehrers bei Erkältungen, und anderen Krankheiten den Musikunterricht sofort abzusagen und ggf. nach einem Ersatztermin zu verlangen, wenn die Stunde ein Tag vor dem regulären Termin abgesagt worden ist.